Sitzsack-Testsieger 2016

Sitzsack – Vielseitige Sitzgelegenheit im Test

Ein Sitzsack ist eine äußerst bequeme Sitzgelegenheit, welche sich in der letzten Zeit einer wachsenden Fangemeinde erfreut. Für diese Popularität gibt es eine Menge guter Gründe: Sitzsäcke sind stylisch und super bequem, da sie sich sofort dem Körper anpassen. Und das auch noch in jeder Lage. Man kann sie vor dem Fernseher oder in eine Ecke setzen oder auch mitten ins Zimmer drapieren. Der Sitzsack ist vermutlich das vielseitigste Sitzmöbel, welches auf dem Markt zu finden ist.

Wir haben in unserem Sitzsack Test die Sitzsäcke verschiedener Hersteller ausgiebig getestet. Darunter so bekannte Modelle wie den Sitzsack IKEA, den Sitzsack Fatboy, Haba Sitzsack, Doomoo Sitzsack, Kinzler Sitzsack und den Sitzsack Amazon. Beim Kauf sind einige Kriterien zu berücksichtigen. Wichtige Fragen, die zu beantworten sind, sind beispielsweise: Wo den Sitzsack kaufen? Was ist ein Sitzsack? Was kostet ein Sitzsack? Außerdem sind wir der Frage nachgegangen: Wer hat den Sitzsack erfunden?

Nicht jeder Sitzsack ist auch für jedermann geeignet, daher gilt ein Punkt der Klärung, welcher Sitzsack der richtige für die eigenen Bedürfnisse ist. Sitzsäcke werden von unzähligen Anbietern angeboten. Außerdem ist die Modellauswahl groß und fängt an beim preiswerten Sitzsack vom Discounter und geht bis hin zu Designer Modellen. Dazwischen gibt es zahlreiche Ausführungen. Unterschiede gibt es auch in der Qualität, im Bezug und in der Füllung.

Mit entscheidend bei der Wahl des Sitzsacks ist auch der künftige Gebrauch. Ein Outdoor Sitzsack im Freien muss andere Ansprüche erfüllen als ein Sitzsack fürs Kinderzimmer, der ausschließlich in Innenräumen verwendet wird. Hierbei ist das Thema Sitzsack Bezug ein wichtiges Kaufkriterium. Oder soll es ein riesen Sitzsack für mehrere Personen sein? Wir helfen bei der Suche nach dem passenden Sitzsack.

Wer hat den Sitzsack erfunden?

Der erste Sitzsack namens Sacco wurde von drei italienischen Architekten entwickelt: Piero Gatti, Franco Teodoro und Cesare Paolini. Die Vorstellung war, dass das neue Sitzmöbel sich wie Schnee optimal dem Körper anpasst und anschmiegt. Um eine hierfür geeignete Füllung zu finden, experimentierten die Drei teilweise sogar mit Wasser und Blei, bis sie in Styroporkügelchen die optimale Füllung mit den gewünschten Eigenschaften fanden.

Zum großen Durchbruch der Sitzsäcke kam es durch einen Zufall: Eine amerikanische Zeitung veröffentlichte ein Foto eines Sitzsacks und die Kaufhauskette Macy’s, welche bekannt für extravagante Möbel ist, bestellte gleich 10.000 Sitzsäcke. Damit trat der Sitzsack Sacco seinen Siegeszug in die weite Welt an. Noch heute fertigt die Erfinderfima Zanotta S.p.a in Nova Milanese den Sitzsack. Seine größte Popularität genoss der Sitzsack in den 1960er bis 1970er Jahren. Ein Comeback erlebte er dann in den 1990ern und der Trend hält bis heute an.

Anfänglich lautete die Bezeichnung „sacco con grani” das ist italienisch und heißt übersetzt „Sack mit Körnern”. Im englischen wird der Sitzsack „Bean Bag“ genannt – allerdings weniger wegen dessen Füllung, sondern wegen der Form. In Frankreich heißt der Sitzsack „Fauteuil Poire“ (Birnenstuhl) und in Spanien „Cojín Gigante“ = Riesenkissen. In Italien ist er als „Poltrona Pouf“ (Puff) bekannt.

In Deutschland erlebt der Sitzsack derzeit ein Revival und ist in vielen verschiedenen Farben und Formen zu haben. So als Sitzsack im Freien, Sitzsack Fatboy, Sitzsack Amazon, Haba Sitzsack, Doomoo Sitzsack, Kinzler Sitzsack. Außerdem kann man auch einen Sitzsack selber machen.

Sitzsack Formen – Diese sind zu haben

Am weitesten verbreitet und wohl auch die klassischste aller Formen ist ein Sitzsack in Tropfenform. Später entwickelten sich noch andere geometrische Formen, wie beispielsweise Kugeln oder rechteckige Sitzkissen. Angelehnt an herkömmliche Sofas und Sessel gibt es mittlerweile auch Sitzsäcke mit vorgeformter Rücken- und Armlehne.

Tierbetten sind ebenfalls der Kategorie Sitzsäcke zuzuordnen – sie verfügen meistens über erhöhte Seitenrändern. Seltener sind Modelle, die sich an bestimmte Themenbereiche anlehnen, wie beispielsweise ein Design in Form einer Banane oder Tieren.

Die möglichen Sitzsack Formen auf einen Blick:

  • Kugelform
  • Tropfenform
  • Rechteck
  • Dreieck
  • Sessel
  • Sofa
  • Sitzwürfel
  • Tierbett
  • Liege
  • Themen Sitzsäcke

Welche Größe für den Sitzsack wählen?

Die Größe des Sitzsacks ist ein nicht selten unterschätztes Detail, das aber sehr wichtig ist. Denn schließlich bestimmt die Sitzsack Größe nicht nur den Preis, sondern auch wie bequem dieser ist und wie viel Platz er benötigt. Es gibt sogar einen riesen Sitzsack oder einen kleinen Baby Sitzsack. Ein Sitzsack XXL eignet sich auch für das Kuscheln zu zweit.

Die Funktionalität des Sitzsacks wird durch einige Feature noch erhöht. Das kann zum Beispiel eine Lehne sein oder Einstecktaschen, welche rechts und links am Sitzsack angebracht sind. Sie dienen dem Verstauen von kleinen Gegenständen.

Sitzsack Bezug – Welche Materialien gibt es?

Ein Sitzsack sollte zwar weich sein, muss aber trotzdem strapazierfähig sein und einiges aushalten können. Insbesondere dann, wenn es ein Sitzsack fürs Kinderzimmer ist. Ebenfalls wichtig sind die Nähte, die bei hoher Belastung reißen können, sodass sich das Füllmaterial auf dem Boden ergießt. Hochwertige Sitzsäcke bestehen aus Polyester- und Nylon Fasern. Weicher ist eine Mikrofaser Sitzsack – allerdings dafür auch nicht so robust. Ein Sitzsack aus Leder eignet sich sehr gut für das Wohnzimmer.

Ein Sitzsack für draußen – der sogenannte Outdoor Sitzsack – muss auch speziell hierfür geeignet sein. Schließlich muss der Sitzsack im Freien den verschiedenen Temperaturen und Witterungseinflüssen trotzen. Der Bezug von einem Sitzsack für draußen ist meistens innen mit PVC beschichtet – das erhöht auch die Reißfestigkeit. Dafür ist er aber auch nicht so luftdurchlässig und schmiegt sich an den Benutzer schlechter an. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich ein Sitzsack im Freien schneller aufheizt – das kann im Sommer unangenehm werden.

Füllmaterial Sitzsack – Worauf ist zu achten?

Styropor zerreibt sich mit der Zeit zu Staub, spätestens dann muss die Füllung erneuert werden, will man weiterhin bequem sitzen. Zu viel Füllung macht den Sitzsack übrigens unbequem. Denn dann kann das eigene Körpergewicht die Kügelchen nicht mehr verdrängen und der Sitzsack kann sich nicht mehr der Körperform anpassen. Daher muss etwas Luft vorhanden sein, damit das Sitzmöbel nicht unbequem wird – besonders angenehm ist zum Beispiel der sogenannte Smoothy Sitzsack.

Damit ist auch die Sitzsack Füllung verantwortlich für den Sitzkomfort. Der Komfort wird auch vom Gewicht des Nutzers beeinflusst. Die ideale Füllmenge ist vom Volumen der Sitzsäcke abhängig. Sie wird in der Regel in Liter angegeben, manchmal auch in Kubikmeter. Die richtige Füllmenge ist abhängig von den Vorlieben des Nutzers. Verfügt der Sitzsack über eine wechselbare Innenhülle, kann die Füllmenge gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Am besten ist es, wenn verschiedene Füllmengen ausprobiert werden. Manchmal kann zwar der Sitzsack Bezug gewechselt werden, aber die Innenhülle ist fest vernäht und besitzt keinen Reißverschluss oder eine andere Öffnung.

Sitzsack Preis – Was kostet ein Sitzsack?

Der Preis wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Unserer Sitzsack Erfahrung nach sind bei Amazon Sitzsäcke mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Verantwortlich ist der Bezug und die verwendete Füllung sowie die Sitzsack Größe. Ein riesen Sitzsack kostet gewöhnlich mehr als ein Sitzsack für Kinder. Ein Sitzsack aus Leder wird teurer sein als ein Sitzsack aus Baumwolle.

Auch die Qualität der verwendeten Materialien spiegelt sich im Preis wider. Detaillierte Informationen zu den von uns unter die Lupe genommenen Sitzsäcken im Sitzsack Test finden Interessenten unter der jeweiligen Beschreibung.