Bodenkissen

Bodenkissen – Trend aus den USA

Wer kennt das nicht? Der Arbeitsalltag war wieder einmal sehr stressig und man möchte nach Feierabend einmal so richtig ausspannen. Was gibt es da Besseres, als ein schönes Buch oder ein spannendes Fernsehprogramm und dabei so richtig entspannt zu liegen? Besonders gut gelingt das mit einem Bodenkissen. Dieses Sitzmöbel ist gar nicht so neu, wie zumeist angenommen und hat sich schon vor Jahrzehnten einen festen Platz in unserem Haushalt erobert.

Der Vorreiter war der Sitzsack, den italienische Architekten erfanden und der seinen Siegeszug von Amerika aus antrat. Schließlich sind wir bereits im Beruf gezwungen, flexibel zu sein. Das betrifft auch die eigenen vier Wände. Wer einen gemütlichen und gleichzeitig stylischen Rückzugsort sucht, greift heute zu einem Bodenkissen.

Bodenkissen: Welche Formen gibt es?

Ein Bodenkissen ist in vielen verschiedenen Formen und Farben und Variationen erhältlich:

  • Bodenkissen 80 x 80
  • Bodenkissen rund
  • Bodenkissen Kinder
  • Premium Bodenkissen

Ein Bodenkissen eignet sich sowohl für das Einfamilienhaus, für den kleinen Single Haushalt und für den Balkon. Es verändert den Raum und verschafft ein vollkommen neues Wohngefühl.

Ein Bodenkissen passt sich funktional und optisch in die unterschiedlichsten Wohnlandschaften ein und macht aus Balkon, Garten und Terrasse ein Outdoor-Wohnzimmer. Ebenfalls beliebt: Ein Bodenkissen als Lounge Sessel im Garten. Warum also einen schweren Stuhl, Sessel oder Sofa erwerben, wenn ein Bodenkissen viel flexibler und preiswerter ist? Ein Bodenkissen kann im Kinderzimmer als Kuschelecke, im Wohnzimmer als Couch oder auf dem Balkon als Gartenmöbel genutzt werden.

Das Bodenkissen überzeugt durch sein Design und durch seine Ergonomie. Im Inneren fließen EPS-Perlen und geben dem Bodenkissen seine Form und dem Körper Halt. Die Auswahl an Bodenkissen Designs ist riesig und auch die Größe ist wählbar. Wer möchte, kann das Innenleben exakt an seine Wünsche anpassen und so mal mehr, mal weniger Perlen hineintun. Trotzdem bleibt das Bodenkissen dabei immer ansehnlich und bietet Platz für die ganze Familie und für Freunde.

Bodenkissen: Die vielfältigen Einsatzbereiche

Wofür sich ein Bodenkissen alles nutzen lässt, ist unglaublich: Es verwandelt sich im Handumdrehen in eine Garten-Lounge, in eine Sitzecke oder in einen Fernsehsessel, in eine Spielwiese für Kinder oder in eine Liegeinsel. Und das Schöne daran: Weil das Bodenkissen so schön leicht ist, kann es täglich einen neuen Platz und eine neue Bestimmung finden. Ein Bodenkissen bedeutet also nicht nur ein ganz besonders Designermöbel zu besitzen, sondern auch, sich damit unzählige Nutzungsmöglichkeiten nach Hause zu holen. Das Bodenkissen ist modern, bequem und dabei auch noch sehr stylisch.

Ein Bodenkissen sieht aus wie ein überdimensioniertes Kopfkissen und gehört zu den Sitzsäcken. Es gibt allerdings auch ein Bodenkissen rund. Der Sitzkissen Bezug kann in der Regel einfach abgezogen und gewaschen werden. Je nach Hersteller ist es auch möglich, einen anderen Bezug aufzuziehen.

Auch für das Kinderzimmer ist das Bodenkissen sehr gut geeignet, denn hier stimmt die Wärmebalance. Durch das verwendete Füllmaterial des Bodenkissens wird die eigene Körpertemperatur reflektiert. Dadurch ist im Winter das Bodenkissen herrlich warm und im Sommer kühlt es angenehm. Schwitzen ist fast ausgeschlossen, da die Temperatur abgeleitet wird. Ein Bodenkissen ist mit EPS-Perlen befüllt, die für diesen Temperaturausgleich verantwortlich sind. Außerdem kann sich das Bodenkissen so an alle Bedürfnisse anpassen.

Bodenkissen im Praxistest

Ein Bodenkissen ist vom Gewicht her sehr leicht, weshalb es sich auch optimal für Kinder und Jugendliche eignet. Einmal geformt, bleibt das Kissen in der gewünschten Position und auch das Neuformen ist kinderleicht. Da jeder für sich selber eine eigene Position bevorzugt, sollte am besten ein klein wenig herumexperimentiert werden, bis die Perlen so liegen, dass die Position optimal ist. Das Sitzen und Liegen auf dem Bodenkissen ist sehr komfortabel.

Ein gutes Bodenkissen ist weich im Liegen, stützt den Körper aber dennoch genügend ab. Ist einmal die eigene Position gefunden, steht einem langen Lese- oder Fernsehabend auf dem Bodenkissen nichts mehr im Wege.

Bodenkissen: Welche Materialien kommen zum Einsatz?

Ein Bodenkissen kann mit den unterschiedlichsten Materialien befüllt sein. So gibt es Bodenkissen Füllungen aus 100 Prozent biologischen Abfallprodukten, wie beispielsweise Dinkelspelz und Hirseschalen. Allerdings sind diese gesundheitlich nicht immer unbedenklich und auch noch relativ teuer. Zwar sind diese Füllmittel nicht immer mit chemischen Mitteln bespritzt, aber sie haben noch einen weiteren großen Nachteil: Sie bilden für Mikroorganismen ein gutes Wachstumsklima. Das können Schimmelpilze sein, aber auch Milben.

Daher sollte zumindest bei Stillkissen und bei Bodenkissen für Kinder auf diese Füllung verzichtet werden. Schimmelpilze und Milben können schwere Allergien hervorrufen und sogar Asthma auslösen. Außerdem setzen sich hier schnell Bakterien fest. Ist solch ein Bodenkissen einmal feucht geworden und wurde nicht schnell genug getrocknete, siedeln sich in diesem idealen Wachstumsklima schnell Bakterien und Pilze fest. Hierfür genügt schon das Schwitzen der Person, die das Bodenkissen derzeit nutzt.

Aus diesem Grund haben sich schon vor Jahren EPS Perlen bewährt. Sie sind sehr langlebig und formbeständig. Ihre Zwischenräume sind zu 90 Prozent mit Luft befüllt, daher findet hier ein optimaler Wärmeausgleich statt, da sie die Körperwärme speichern. Zudem sind die Perlen sehr stabil und reiben sich erst nach jahrelangem Gebrauch ab. Dann kann das Bodenkissen einfach nachgefüllt werden. Im Handel sind entsprechende Nachfüll-Kits erhältlich.

Eine Alternative sind geschäumte Polyurethanflocken oder eine Mischung aus diesen Flocken mit EPS-Perlen. Polyurethanflocken sehr haltbar und langlebig, aber auch teurer. Wer gerne auf hartem Untergrund liegt oder sitzt, sollte ein Kunststoffgranulat wählen. Allerdings sind diese Kügelchen unelastisch. Stoffreste und Schaumstoff als Füllung sind zwar sehr preiswert, bieten allerdings keine gute Alternative zu einem Bodenkissen mit den zuvor geschilderten Materialien. Diese Füllstoffe sind einfach zu weich und passen sich nicht perfekt dem Körper an. Außerdem verlieren die Bodenkissen so an Elastizität und Form.

EPS Perlen und Styropor Perlen werden aus demselben Rohstoff hergestellt wie Lebensmittelverpackungen und gelten als gesundheitlich unbedenklich. Sie gelten als chemisch neutral und enthalten keinerlei gesundheitsschädliche Stoffe.

Bodenkissen: Unterschiede zwischen EPS, Styropor und Mikroperlen

EPS, Styropor und Mikroperlen bezeichnen alle dasselbe: Styroporkügelchen. Sie enthalten das Rohmaterial Polystyrol, welches von lebensmitteltauglichen Verpackungen bekannt ist. So besteht Einweg-Geschirr oder der Teller von Gefriertorten aus diesem Material, wobei die Kügelchen hier nur in bestimmte Formen gepresst wurden.

Der bekannteste Name für das verwendete Material ist Styropor. Allerdings ist Styropor eine eingetragene Marke des Herstellers BASF und steht für expandierbares Polystyrol. Polystyrol wird mit dem Treibmittel Pentan zu expandierbarem Polystyrol und findet so in den Bodenkissen Verwendung. Die Abkürzung lautet EPS.

Die Qualitäten der Polystyrol Produkte unterscheiden sich durch das Raumgewicht der Dichte. Für Bodenkissen ist eine hohe Dichte wichtig, da so die Kügelchen nicht so schnell nachgefüllt werden müssen, da sie formstabiler sind. Mikroorganismen haben bei EPS keine Chance, da der Kunststoff keinen Nährboden bietet. EPS ist grundwasserneutral und umweltneutral. Dabei ist es auch noch alterungsbeständig und kann nicht verfaulen oder schimmeln. Die besondere Elastizität der Perlen bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich, da so der Sitzkomfort sehr hoch ist und das Bodenkissen nicht unbequem werden kann.