Sitting Bull Sitzsack

Das Unternehmen Sitting Bull GmbH hat seinen Geschäftssitz im nordrhein-westfälischen Rietberg. Sitting Bull Sitzsäcke sind beliebt, schließlich steckt das bekannte Unternehmen Flötotto dahinter.sitting-bull-sitzsack-schwarz

Neben Sitting Bull Sitzsack gehören auch noch so berühmte Namen wie Lumibär, annaflötoot und Authentics zu der Elmar Flötotto Holding. Sie treten alle gemeinsam als Flötotto Interior Group auf. Flötotto ist ein bekanntes Möbelunternehmen, welches bereits schon seit mehr als 100 Jahren erfolgreich auf dem Möbelmarkt tätig ist. Unter anderem beliefert Flötotto Schulen mit Stühlen und Tischen und stattet Hörsäle der Unis mit dem notwendigen Mobiliar aus. 2007 meldete das Unternehmen zum wiederholten Mal Insolvenz an und die Markenrechte von Sitting Bull Sitzsack gingen auf die Elmar Flötotto Holding über.

Sitzsack Sitting Bull

Tolles Design bei sehr guter Qualität und einem hervorragenden Kundenservice sind die Merkmale der Sitting Bull Sitzsäcke. Sie alle haben ein markantes Wiedererkennungszeichen: In der oberen rechten Ecke eine Metallöse und abgerundete Ecken. An dem Aussehen der Sitting Bull Sitzsäcke haben verschiedene Designer gearbeitet.

Sitzsack Sitting Bull: Verwendungsbereich

Der Sitting Bull Sitzsack eignet sich aufgrund seines Materials auch für eine Verwendung im Freien. Denn aufgrund einer leichten PU-Beschichtung des Gewebes kann er kurzfristig auch als Outdoor Sitzsack Verwendung finden. Allerdings ist ein Sitting Bull Sitzsack kein reiner Sitzsack für draußen. Wer einen reinen Outdoor Sitzsack sucht, sollte sich nach einem anderen Hersteller umschauen.

Sitting Bull Sitzsack: Verwendete Materialien

Beim Sitting Bull Sitzsack kommt als Bezug Polyester zum Einsatz, welches mit einer PU-Beschichtung versehen ist. In der Regel ist ein Sitting Bull Sitzsack in verschiedenen Farben zu haben, allerding sind diese allesamt unifarben. Das Bezugsmaterial besteht bei dem Sitting Bull Sitzsack aus 100 Prozent Polyester mit einer leichten Beschichtung. Trotz der wasserabweisenden Eigenschaft ist das Gewebe atmungsaktiv.

Die Nähte sind dreifach und bestehen aus reißfestem starken Polyestergarn. Außerdem bescheinigt der Hersteller dem Sitting Bull Sitzsack eine hohe UV-Beständigkeit – das geht allerdings auf Lasten des Kuschelfaktors. Dafür punktet der Sitting Bull Sitzsack mit vielen anderen tollen Eigenschaften für die Innen- und Außennutzung. Die Sitting Bull Sitzsack Füllung befindet sich lose und ohne Inlett im Sitzsack. Am Sitzsack selbst ist ein Klettverschluss angebracht, mit dem der Sitzsack geöffnet und der Inhalt entnommen werden kann.

Im Sitting Bull Sitzsack Inneren finden EPS-Perlen Verwendung. EPS-Perlen bestehen aus aufgeschäumtem Polystyrol oder Styropor. Die Sitting Bull Sitzsack Füllung stammt ebenfalls aus eigener Produktion. Sie ist auch verantwortlich für den hohen Sitzkomfort der Sitting Bull Sitzsäcke. Styropor ist ein Kunststoff, der kaum verrottet, daher ist seine Verwendung sehr umstritten.

Umweltschützer warnen ebenfalls vor den Schadstoffen in den Kügelchen. Betroffen sind aber in erster Linie No-name-Produkte, wie Stiftung Ökotest herausfand – hierzu später mehr. So kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zu Geruchsbelästigungen kommen.

Sitting Bull Sitzsack: Reinigung

Leichte Verschmutzungen sind beim Sitting Bull Sitzsack mit einem feuchten Tuch zu entfernen. Gröberer Schmutz lässt sich bei 40 Grad Celsius in der Waschmaschine entfernen. Zuvor ist es allerdings notwendig, den Sitzsack zu leeren und die EPS Perlen zu entfernen. Am besten werden die Kügelchen hierfür in mehrere Kissenbezüge geschüttet. Leider ist dieser Vorgang sehr zeit- und arbeitsintensiv – ein klarer Minus Punkt für den Sitting Bull Sitzsack. Der gewaschene Sitzsack darf wegen der Beschichtung auch nicht in den Trockner und sollte schonend an der Luft trocknen.

Sitting Bull Sitzsack: Alternative

Der Sitzsack Bull ist in drei unterschiedlichen Größen lieferbar und in mehr als zehn Farben. Die Preise hierfür fangen bei etwa 100 Euro an – das ist in unserem Preis-Ranking einer der oberen Plätze und der Sitting Bull Sitzsack gehört somit zu den teureren Modellen.

Dafür punktet der Sitting Bull Sitzsack in seiner Verarbeitungsqualität und dem verwendeten Material. Wir erwarten allerdings in dieser Preiskategorie ein entnehmbares Inlett, um die Reinigung zu erleichtern. Eine preiswertere Alternative zu dem Sitting Bull Sitzsack ist der Kinzler Riesensitzsack sowie der Magma Big Brava. Im ähnlichen Preisbereich wie der Sitting Bull Sitzsack befindet sich der Fatboy Original Sitzsack.

Sitting Bull Sitzsack im Test bei Stiftung Ökotest

Stiftung Ökotest untersuchte im September 2013 Kinder Sitzsäcke, darunter auch den Sitting Bull Sitzsack. Das Ergebnis: Die meisten der getesteten Produkte sind mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ durch den Test gerasselt. Nur der Sitting Bull Sitzsack erhielt noch neben einem weiteren Produkt ein „ausreichend“. Das liegt an der Füllung der Sitzsäcke, die aus Polystyrol besteht. Bei drei Sitzsäcken war der Bezug mit Schadstoffen übersät, darunter sogar eine verbotene Substanz.

Aus einem Aufkleber wurde der krebserregende Farbstoff Benzidin freigesetzt. Benzidin dient dem Färben von Textilien und ist in Deutschland mittlerweile verboten. Der im Test festgestellte Wert überschritt ein Vielfaches der gesetzlichen Toleranzgrenze. Außerdem wurde zusätzlich noch Anilin gefunden, welches zwar nicht verboten ist, dennoch auch als krebsverdächtig gilt.

In zwei Sitzsäcken wurden zudem Phthalate gefunden – beides waren mit PVC beschichtete Sitzsäcke – der Sitting Bull Sitzsack war allerdings nicht darunter. Phthalate sind zwar in Spielzeug und Babyartikeln verboten, jedoch fallen unter diese Regelung Sitzsäcke nicht. Der Weichmacher steht im Verdacht, ähnlich wie ein Hormon zu wirken. Der Sitting Bull Sitzsack war nicht betroffen.

Alle getesteten Produkte – so auch der Sitting Bull Sitzsack – waren mit Styrol gefüllt. Dieser Stoff gilt bei Einatmung als gesundheitlich bedenklich. Styrolmonomere sind zwar fest in den Kügelchen eingeschlossen, können aber mit der Zeit ausgasen. Die europäische Chemikalienverordnung Reach vermutet, dass Styrol ein Kind im Mutterleib schädigen kann. Außerdem steht der Stoff in Verdacht, Schäden an Hörorganen zu verursachen. Zudem reizt ausgasendes Styrol die Augen und Haut. Allerdings reichten die vorliegenden Daten nicht dazu aus, einen Krebsverdacht zu bestätigen. Geruchssensible können Styrol beim Entweichen schon geringer Mengen riechen.

Aufgrund der Brennbarkeit von Polystyrol wird der auch als Dämmstoff verwendete Schaumstoff mit einem Flammschutzmittel ausgerüstet. Das wird in einigen Ländern auch für Polstermöbel verlangt. Dann kommt das als problematisch geltende Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) zum Einsatz. Es ist persistent, bioakkumulierend und toxisch und wurde erst 2014 mit einer einjährigen Übergangszeit verboten. In Sitzsäcken haben jedoch Flammschutzmittel und andere Schadstoffe nichts zu suchen. Die sich derzeit im Handel befindlichen Sitzsäcke dürften somit kein HBCD mehr enthalten.

By | 2017-11-30T06:36:18+01:00 September 5th, 2015|Empfehlung|0 Comments

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