Sitzsack selber testen 2017-11-29T09:09:25+00:00

Wie kann man einen Sitzsack richtig testen?

Vor dem Kauf eines Sitzsack gibt es neben Preis, Größe und Farbe noch viele weitere Faktoren, die man berücksichtigen sollte. Im Ladengeschäft kann ein Sitzsacktest praktisch noch vor Ort beim Händler durchgeführt werden: einfach in den Sack „fallen lassen“ und sich genügend Zeit für einen persönlichen Sitztest nehmen. Bei einem Online-Kauf wird es schon schwieriger, einen Sitzsack-Test richtig durchführen zu können.

Die Sitzsack Test Kriterien

Um seinen persönlichen Testsieger im Sitzsack-Test zu bestimmen, ist es wichtig zu wissen, welche Typen es an Sitzsäcken überhaupt gibt. Wir klären auf, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Sitzsäcke haben und was alles vor und nach einem Kauf zu beachten ist. Dazu gehört auch ein Test der Füllung, denn exakt hier unterscheiden sich die Hersteller deutlich. Ein wichtiger Testpunkt ist auch, wie langlebig das verwendete Material ist. Die Reinigungsmöglichkeit des Sitzsacks entscheidet im Test über sein Aussehen. Besonders beim Test eines Outdoor-Sitzsacks ist dies ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium, denn hier ist eine Verschmutzung vorprogrammiert. Lässt sich dann Dreck und Schmutz nicht abwischen, ist der Sitzsack schon nach kurzer Zeit unansehnlich. Im Innenbereich muss der Bezug auch mal in die Waschmaschine, daher gibt der Test Aufschluss, ob der Bezug abnehmbar ist oder ob dieser fest vernäht ist und somit keine Wäsche möglich ist.

Zu guter Letzt solltest du bei deinem persönlichen Sitzsack-Test auch den Komfort beachten. Schließlich wird ein Sitzsack gekauft, damit er auch für längere Zeit hält – lässt dann die Bequemlichkeit bereits nach wenigen Minuten zu wünschen übrig, ist das ein Problem.

Sitzsäcke Test – Diese Aspekte sind wichtig

Wer sich einen neuen Sitzsack kaufen möchte, muss auf einige Aspekte besonders achten. Diese sind ausschlaggebend für die endgültige Kaufentscheidung. Folgende Aspekte solltest du in deinem persönlichen Sitzsacktest beachten:

  • Verarbeitung
  • Material
  • Design
  • Komfort
  • Hygiene
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Geruch

Dein persönlicher Testsieger sollte vor allem komfortabel und bequem in allen Positionen sein, vom Design überzeugen und damit idealerweise auch als stylisches Wohnaccessoire überzeugen. Nicht empfehlenswert sind Sitzsäcke, wenn sie bereits vor einem ausgiebigen Test schlecht riechen und chemisch ausdünsten, eine häufige Reinigung erfordern oder sich erst gar nicht reinigen lassen und die Füllmenge falsch berechnet ist.

Sitzsack günstig – Was kostet ein guter Sitzsack?

Der Preis fällt bei den verschiedenen Sitzsäcke sehr unterschiedlich aus. Wie viel muss man nun aber tatsächlich zahlen, um ein gutes Model zu erhalten? Eines muss dir klar sein: Ein qualitativ hochwertiger Sitzsack kostet auch entsprechend (viel) Geld. Sitzsack-Verlierer sind in der Regel die billigen Sitzsäcke, die minderwertige Füllungen haben oder deren Nähte schnell reißen. Oft überzeugen (günstige) Sitzsäcke auch nicht im Design, bzw. der Verarbeitung.

In der Regel beginnen die Preise für einen guten Sitzsack zwischen 40 Euro und 100 Euro. Hier ist auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erwarten. Doch es gibt auch deutlich hochpreisigere Produkte namhafter Hersteller: Doomoo Sitzsäcke und Sitzsäcke von Smoothy sind zwar teurer aber nicht selten auch besser in den Kerndisziplinen Komfort und Verarbeitungen bewertet. Diese luxuriösen Sitzgelegenheiten liegen im Preisrahmen zwischen 150 und 180 Euro.

Wer einen hohen Wert auf gute Qualität legt, muss allerdings auch nicht immer zur teuersten Marke greifen. Doch in der Regel sind qualitativ ansprechende Modelle bereits für einen annehmbaren Preis zu haben. Wer einen Sitzsack mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erwerben möchte, sollte sich vorab einmal die Bewertungen anderer Käufer genauer anschauen, denn negativ ist nicht immer gleich negativ.

Sitzsack Test – Die Form

Egal ob einen Sitzsack XXL, Sitzsack Outdoor oder auch runde und tropfenförmige Sitzsäcke: Sie sind schon seit den 1960-er Jahren im Trend und heute nicht mehr aus unseren vier Wänden wegzudenken. Sitzsäcke ermöglichen ein angenehmes Sitzen oder Liegen und sind gleichzeitig auch noch sehr stylisch und ziehen alle Blicke auf sich.

In deinem persönlichen Sitzsack-Test und deiner späteren Kaufentscheidung ist es nicht nur wichtig, ob der Sack nun günstig ist oder welche Form er hat, sondern auch welche Füllung für ihn verwendet wurde.

Die ersten Sitzsäcke sehen den Klassikern sehr ähnlich: ihre ursprüngliche Form war eine gefüllte Birne. Meistens verfügt der Sitzsack über eine vorgeformte Rückenlehne. Besonders gut schneiden in den Bewertungen anderer Käufer die Sitzsäcke ab, welche neben der Rückenlehne auch noch vorgeformte Seiten haben, die einer Armlehne ähneln – sie sind besonders bequem und komfortabel. Position und Lage sind trotzdem frei wählbar, da auch die Lehnen nachgeben, wenn man sich darauf legt.

Einige Sitzsäcke sehen auch wie ein riesiges überdimensioniertes Kissen aus, auf das der ganze Körper Platz findet. Sie können aber auch in der Mitte geknickt und mit einer Hälfte an die Wand gelehnt werden. Gute riesen Sitzkissen verfügen über Gurte, mit denen es möglich ist, eine Lehne frei im Raum zu schaffen.

Es gibt Sitzsäcke in Fußballform oder Sitzsäcke für Hunde. Farben und Form kann jeder Käufer nach seinem eigenen Geschmack wählen. Die Formen gehen von schlicht und elegant in Form eines Sitzsacks Leder bis hin zu aufwendig gestaltet mit Plüsch fürs Kinder- oder Jugendzimmer.

Sitzsack Test – Die Füllungen

Die Hersteller von Sitzsäcken setzen auf unterschiedliches Material und genau dieser Punkt sollte in deinem persönlichen Sitzsack Test auch das wichtigste Unterscheidungsmerkmal sein, denn die Ansprüche an die Füllung sind enorm. Das Material sollte leicht sein und sich optimal an den Körper anpassen. Es darf auch nicht zu weich sein oder zu hart. Nach dem Sitzen sollte es seine ursprüngliche Form wieder annehmen.

Außerdem dürfen keine Ecken oder Kanten stören. Die Füllung sollte möglichst geräuscharm sein und keinen Staub produzieren. Je nach Einsatzgebiet sollte sie auch flammhemmend sein. Ein ausführlicher Sitzack-Test auch hinsichtlich der Füllung ist allein deswegen wichtig, da einige Materialien mit Schadstoffen belastet sein können.

Die Füllmaterialien von Sitzsäcken im Überblick:

  • Schaumstoff
  • EPS-Perlen
  • Spelzen
  • Polypropylen
  • Kork

Ein waschbarer Überzug ist bei einem Sitzsack immer in Verbindung mit einem Reißverschluss und einer Innenhülle für die Füllung ausgestattet. Diese Innenhülle ist besonders dann gut, wenn sie ebenfalls über eine Öffnung verfügt, um – je nach Bedarf – Füllmaterial nachzufüllen oder zu entnehmen. Viele preiswerten Sitzsäcke verfügen aus Kostengründen in der Regel über keine solche Innenhülle.

Daraus ergibt sich allerdings noch ein weiterer Nachteil: Ist der Bezug beschädigt, tritt das Füllmaterial aus. Auch bei der Innenhülle selbst sind viele Unterschiede zu erkennen und es kommen verschiedene Materialien zum Einsatz.